Hochspezialisierte Intensivmedizin für kritisch kranke Patienten – mit modernster Überwachungstechnik und 24/7-Versorgung. In der Main-Tauber-Klinik Wertheim sorgt unser erfahrenes Intensivteam für optimale Betreuung in lebensbedrohlichen Situationen.


Erfahrungen & Bewertungen zu CGCE Group


Erfahrungen & Bewertungen zu Main-Tauber Klinik Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Deshalb vertrauen Patienten unserer Intensivstation:

Nach größeren Operationen oder bei schweren Erkrankungen ist eine intensive Überwachung lebensrettend. Auf unserer Intensivstation in der Main-Tauber-Klinik Wertheim betreuen wir kritisch kranke Patienten mit höchster Fachkompetenz. Modernste Medizintechnik, kontinuierliches Monitoring und ein erfahrenes Team aus Intensivmedizinern und spezialisierten Pflegekräften garantieren optimale Versorgung – rund um die Uhr.

Was ist Intensivmedizin? Leben retten durch höchste Versorgung

Die Intensivmedizin ist das medizinische Fachgebiet für die Behandlung lebensbedrohlicher Zustände und Erkrankungen. Auf der Intensivstation werden Patienten betreut, deren Vitalfunktionen (Atmung, Kreislauf, Bewusstsein) akut gefährdet sind oder künstlich aufrechterhalten werden müssen. Nach großen Operationen, bei schwerem Organversagen, Sepsis oder Schock – wir überwachen kontinuierlich alle Körperfunktionen und greifen sofort ein, wenn Komplikationen auftreten. Intensivmedizin bedeutet: maximale Überwachung, modernste Technik und höchste ärztliche und pflegerische Kompetenz.

Warum Erfahrung in der Intensivmedizin entscheidend ist

Intensivmedizin ist Hochleistungsmedizin unter Zeitdruck. Kritisch kranke Patienten können sich innerhalb von Minuten verschlechtern – da zählt jede Sekunde. Die Expertise unseres Intensivteams garantiert Ihnen schnelles Erkennen von Komplikationen, sofortiges Handeln und optimale Therapiesteuerung. Mit jahrelanger Erfahrung in der Behandlung von Sepsis, Schock, Beatmung und Organersatzverfahren kämpfen wir um jedes Leben. Modernste Technik allein reicht nicht – es braucht Menschen, die sie bedienen können.

Unser intensivmedizinisches Leistungsspektrum

Postoperative Intensivüberwachung

Nach größeren operativen Eingriffen sichere Überwachung bis zur Stabilisierung – für einen komplikationsarmen Heilungsverlauf.

  • Nach großen Bauchoperationen: Überwachung von Kreislauf, Atmung und Wundheilung
  • Nach Herz- und Gefäßoperationen: Engmaschige Kontrolle der Herzfunktion
  • Nach neurochirurgischen Eingriffen: Monitoring des neurologischen Status
  • Frühzeitige Mobilisation: Sobald medizinisch möglich, fördern wir die Genesung

Beatmungstherapie

Invasive und nicht-invasive Beatmung bei Ateminsuffizienz – von der Unterstützung bis zur vollständigen Übernahme der Atmung.

  • Invasive Beatmung: Über Tubus oder Tracheostoma bei schwerem Lungenversagen
  • NIV (nicht-invasive Beatmung): Über Maske bei COPD, Herzinsuffizienz, Pneumonie
  • Weaning (Entwöhnung): Schrittweise Rückführung zur Spontanatmung
  • Schwierige Beatmungssituationen: ARDS, schwere Pneumonie, COVID-19

Kreislauftherapie & Organersatz

Bei Schock, Sepsis und Organversagen stabilisieren wir den Kreislauf und ersetzen ausgefallene Organfunktionen.

  • Schocktherapie: Volumen, Katecholamine, invasives Monitoring (Arterie, ZVK)
  • Sepsis-Management: Frühe Antibiotikatherapie, Fokussanierung, Organunterstützung
  • Nierenersatzverfahren: Dialyse bei akutem Nierenversagen
  • Hämodynamisches Monitoring: PiCCO, Echokardiografie zur Therapiesteuerung

Kontinuierliches Monitoring & Notfallmanagement

Lückenlose Überwachung aller Vitalfunktionen und sofortiges Handeln bei Komplikationen – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

  • Monitoring: EKG, Blutdruck (invasiv/nicht-invasiv), Sauerstoffsättigung, Beatmungsparameter
  • Labor: Blutgasanalyse, Laktat, Organparameter – jederzeit verfügbar
  • Bildgebung: Röntgen-Thorax am Bett, Ultraschall, CT/MRT in Rufbereitschaft
  • Reanimation: Defibrillator, Notfallmedikamente, geschultes Team

Ihre Vorteile auf unserer Intensivstation

  • 24/7 Anwesenheit von Intensivmedizinern und Fachpflegekräften
  • Modernste Monitoring- und Beatmungstechnik auf dem neuesten Stand
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen Fachbereichen
  • Individuelle Therapie nach aktuellen Leitlinien
  • Angehörigenbetreuung und regelmäßige Gespräche

Sie haben Fragen zur Intensivstation oder benötigen weitere Informationen? Dann sollten Sie jetzt Infos anfordern und Kontakt aufnehmen!

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Kurzüberblick

BETREUUNG

24/7 rund um die Uhr

ÜBERWACHUNG

kontinuierlich alle Vitalfunktionen

BEATMUNG

invasiv & nicht-invasiv

MONITORING

modernste Medizintechnik

TEAM

Fachärzte & Intensivpflege

DIALYSE

bei Nierenversagen

NOTFALL

sofort verfügbar

ERFAHRUNG

500+ Intensivpatienten/Jahr

ANGEHÖRIGE

tägliche Gespräche

„Intensivmedizin ist Teamarbeit auf höchstem Niveau. Mit modernster Technik und jahrelanger Erfahrung kämpfen wir täglich um das Leben unserer Patienten.“

Rachel Dorsch
Chefärztin Anästhesiologie & Intensivmedizin

Rachel Dorsch
Chefärztin Anästhesiologie & Intensivmedizin

Unser ganzes Intensiv-Team. Spezialisiert auf kritische Situationen. Hier kennenlernen!

„Nach meiner schweren OP lag ich 5 Tage auf der Intensivstation. Die Betreuung war fantastisch – ich habe mich nie allein gelassen gefühlt.“

Hermann S., 67 Jahre,
Patient der Main-Tauber-Klinik

Warum zu uns in die Main-Tauber Klinik?

Immer in Ihrer Nähe. Immer erreichbar, wenn Sie uns brauchen. Ihr persönlicher Ansprechpartner begleitet Sie von der Erstberatung bis zur abschließenden Kontrolluntersuchung. Wie eine beste Freundin - nur eben mit allem ausgestattet, was Sie für eine sichere und erfolgreiche Behandlung brauchen. Dabei dürfen Sie auch Jahre nach der Behandlung noch auf unseren Rat vertrauen.

Für uns ist das wichtigste, dass Sie sich wohlfühlen. Entsprechend sorgsam gehen wir mit Ihrem Anliegen um. Erst wenn wir Ihre Vorstellungen kennen und Sie richtig verstanden haben, können wir beginnen Ihren Behandlungswunsch umzusetzen. Mit all unserer Kompetenz aus jahrzehntelanger Spezialisierung. Und mit der größtmöglichen Sensibilität, die Sie erwarten dürfen.

Bei uns gibt es keine halben Sachen. Wir konzentrieren uns voll auf die ästhetische Chirurgie und verwenden jeden Tag unsere ganze Energie, damit unsere Patienten strahlen dürfen. Wir sind ein seit vielen Jahren eingespieltes Team: Damit jeder Handgriff sitzt und jede Entscheidung zu den bestmöglichen Resultaten führt.

Wir verspüren täglich viel Freude bei dem, was wir tun. Menschen zu einem neuen, vielleicht besseren "Ich" verhelfen zu dürfen, verschafft tiefe Befriedigung. Davon wollen wir zurückgeben und Sie glücklich machen: mit einem strahlenden Lächeln vor, während und nach Ihrer Behandlung in der Main-Tauber Klinik Wertheim.

Weitere starke Gründe

Alles Wichtige zur Intensivmedizin

Was passiert auf einer Intensivstation?

Die Intensivstation (ITS, ICU) ist eine spezielle Krankenhausabteilung für Patienten, die lebensbedrohlich erkrankt sind oder bei denen das Risiko für schwere Komplikationen besteht. Hier werden Vitalfunktionen kontinuierlich überwacht und bei Bedarf künstlich unterstützt.

Typische Intensivpatienten:

  • Nach großen Operationen (Bauch, Herz, Gefäße, Neurochirurgie)
  • Bei schwerem Organversagen (Lunge, Herz, Nieren, Leber)
  • Bei lebensbedrohlichen Infektionen (Sepsis, schwere Pneumonie)
  • Nach Unfällen mit Polytrauma
  • Bei Schock (kardiogen, septisch, hypovolämisch)

Was wird überwacht? Herzfrequenz, Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Atmung, Bewusstsein, Urinausscheidung, Blutwerte (Labor alle 4-6 Stunden). Jede Veränderung wird sofort erkannt.

Wie funktioniert künstliche Beatmung?

Wenn die Lunge versagt oder die Atemarbeit zu anstrengend wird, übernimmt ein Beatmungsgerät die Atmung ganz oder teilweise. Es pumpt Luft (mit erhöhtem Sauerstoffgehalt) in die Lungen und hilft beim Ausatmen.

Invasive Beatmung (über Tubus):

  • Ein Schlauch (Tubus) wird durch Mund oder Nase in die Luftröhre gelegt
  • Patient ist meist sediert (schläft), kann nicht sprechen oder essen
  • Bei längerer Beatmung: Tracheostoma (Luftröhrenschnitt)
  • Einsatz bei: schwerem Lungenversagen, Koma, nach großen OPs

Nicht-invasive Beatmung (NIV, über Maske):

  • Beatmung über eine dicht sitzende Gesichtsmaske
  • Patient bleibt wach, kann sprechen (Maske kurz abnehmen)
  • Einsatz bei: COPD-Exazerbation, Herzinsuffizienz, leichter Pneumonie

Weaning (Entwöhnung): Sobald sich die Lunge erholt, wird die Beatmung schrittweise reduziert, bis der Patient wieder selbst atmen kann.

Was ist Sepsis? Die unterschätzte Gefahr

Sepsis (umgangssprachlich „Blutvergiftung“) ist eine lebensbedrohliche Entzündungsreaktion des gesamten Körpers auf eine Infektion. Das Immunsystem reagiert über und schädigt eigene Organe. Unbehandelt führt Sepsis zu Organversagen und Tod.

Wie entsteht Sepsis? Bakterien (seltener Viren oder Pilze) gelangen ins Blut – z.B. von einer Lungenentzündung, Harnwegsinfektion, Wundinfektion oder entzündetem Blinddarm. Der Körper reagiert mit massiver Entzündung.

Symptome:

  • Hohes Fieber (>38°C) oder Untertemperatur (<36°C)
  • Schneller Puls (>90/min), schnelle Atmung (>20/min)
  • Verwirrtheit, Bewusstseinstrübung
  • Niedriger Blutdruck (Schock!)
  • Verminderte Urinausscheidung

Behandlung: Sofortige Antibiotikagabe (innerhalb der ersten Stunde!), Flüssigkeitsgabe, Kreislaufunterstützung mit Katecholaminen, Fokussanierung (z.B. OP bei Blinddarmentzündung), Intensivüberwachung. Zeit = Leben!

Schock – wenn der Kreislauf versagt

Ein Schock ist ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem das Herz-Kreislauf-System nicht mehr genug Blut und Sauerstoff zu den Organen transportieren kann. Ohne Behandlung: Organversagen und Tod innerhalb von Stunden.

Schockformen:

  • Hypovolämischer Schock: Zu wenig Blutvolumen (Blutung, Flüssigkeitsverlust bei Durchfall/Erbrechen)
  • Kardiogener Schock: Herzversagen (nach Herzinfarkt, schwere Herzinsuffizienz)
  • Septischer Schock: Bei Sepsis – Gefäße weit gestellt, Blutdruck fällt
  • Anaphylaktischer Schock: Schwere allergische Reaktion

Symptome: Niedriger Blutdruck, schneller schwacher Puls, kalte schweißige Haut, Verwirrtheit, Bewusstlosigkeit

Behandlung auf Intensiv:

  • Volumentherapie (Infusionen)
  • Katecholamine (Medikamente zur Kreislaufstabilisierung)
  • Behandlung der Ursache (Blutungsstopp, Antibiotika bei Sepsis, etc.)
  • Invasives Monitoring (Arterienkatheter, zentraler Venenkatheter)

Akutes Nierenversagen – wenn die Nieren streiken

Bei akutem Nierenversagen stellen die Nieren plötzlich ihre Funktion ein. Giftstoffe (Harnstoff, Kreatinin, Kalium) reichern sich im Blut an. Unbehandelt: Überwässerung, gefährliche Kaliumerhöhung (Herzrhythmusstörungen!), Urämie (Vergiftung).

Ursachen:

  • Prärenal: Zu wenig Durchblutung (Schock, Dehydratation)
  • Renal: Schädigung der Nieren selbst (Medikamente, Kontrastmittel, Entzündung)
  • Postrenal: Harnabflussstörung (Steine, vergrößerte Prostata)

Behandlung:

  • Behandlung der Ursache (Flüssigkeit bei Schock, Absetzen nierenschädigender Medikamente)
  • Flüssigkeitsbilanzierung (nicht zu viel, nicht zu wenig!)
  • Dialyse (Nierenersatzverfahren): Wenn konservative Therapie nicht reicht – Blutwäsche entfernt Giftstoffe und überschüssige Flüssigkeit

Bei den meisten Patienten erholt sich die Nierenfunktion nach einigen Tagen bis Wochen. Manche brauchen dauerhaft Dialyse.

Was ist Sedierung auf der Intensivstation?

Viele Intensivpatienten werden sediert – also in einen künstlichen Schlaf versetzt. Warum? Damit sie die belastenden Therapien (Beatmung, Katheter, Unruhe) besser tolerieren und der Körper sich auf die Heilung konzentrieren kann.

Sedierungsmedikamente:

  • Propofol: Standard-Sedativum, kurze Wirkdauer, schnelles Aufwachen
  • Midazolam: Benzodiazepin, längere Wirkdauer
  • Dexmedetomidin: Neueres Medikament, Patient bleibt ansprechbar

Schmerztherapie zusätzlich: Sedierung macht nicht schmerzfrei! Deshalb erhalten Intensivpatienten zusätzlich Schmerzmittel (meist Opioide wie Fentanyl, Sufentanil).

Tägliche Sedierungspause: Um Übersedierung zu vermeiden, wird die Sedierung täglich reduziert oder gestoppt – der Patient wacht kurz auf, wir prüfen den neurologischen Status. Das verkürzt die Beatmungsdauer und die Intensiv-Liegedauer!

Delir: Manche Patienten werden nach Aufwachen verwirrt, halluzinieren oder sind unruhig. Das ist eine häufige Komplikation auf Intensiv (Delir), meist vorübergehend.

Intensivmedizin im Detail – Monitoring & Therapie

Monitoring-Geräte

Jeder Intensivpatient ist an mehrere Überwachungsgeräte angeschlossen:

  • EKG-Monitor: Herzfrequenz und Rhythmus
  • Blutdruckmessung: Nicht-invasiv (Manschette) oder invasiv (Arterienkatheter)
  • Pulsoxymetrie: Sauerstoffsättigung im Blut
  • Kapnometrie: CO₂-Gehalt der Ausatemluft (bei Beatmung)

Invasive Zugänge

Für Medikamentengabe, Blutentnahmen und Monitoring brauchen Intensivpatienten spezielle Katheter:

  • Peripherer Venenkatheter: In Handvene oder Armbeuge
  • ZVK (zentraler Venenkatheter): In großer Halsvene, für Katecholamine
  • Arterienkatheter: In Unterarmarterie, für kontinuierliche Blutdruckmessung
  • Blasenkatheter: Zur Urinausscheidungskontrolle

Medikamente auf Intensiv

Intensivpatienten erhalten oft viele verschiedene Medikamente gleichzeitig:

  • Katecholamine: Noradrenalin, Adrenalin zur Kreislaufstabilisierung
  • Sedativa: Propofol, Midazolam zum Schlafen
  • Analgetika: Opioide (Fentanyl) zur Schmerztherapie
  • Antibiotika: Bei Infektionen
  • Insulin: Blutzuckerkontrolle

Komplikationen vermeiden

Auf Intensiv wird aktiv gegen typische Komplikationen vorgegangen:

  • Thromboseprophylaxe: Heparin-Spritzen gegen Blutgerinnsel
  • Stressulkusprophylaxe: Magenschutz (PPI)
  • Dekubitusprophylaxe: Regelmäßiges Umlagern gegen Druckgeschwüre
  • Frühmobilisation: So früh wie möglich aufsetzen, bewegen

Für Angehörige: Was Sie wissen sollten

Besuchszeiten & Kommunikation

Intensivpatienten brauchen Ruhe zur Genesung, aber der Kontakt zu Angehörigen ist wichtig für die Psyche.

  • Besuchszeiten sind oft eingeschränkt (z.B. 14-16 Uhr und 18-20 Uhr)
  • Meist nur 1-2 Besucher gleichzeitig
  • Bei beatmeten Patienten: kurze Besuche (Patient ist meist sediert)
  • Tägliche Arztgespräche zur Information über den Zustand

Tipp: Sprechen Sie auch mit sedierten Patienten – Hörsinn funktioniert oft noch!

Was Sie sehen werden

Der Anblick eines Intensivpatienten kann erschreckend sein – aber all die Schläuche und Geräte dienen der Heilung:

  • Beatmungsschlauch im Mund (Tubus)
  • Viele Kabel und Schläuche (Infusionen, Katheter, Monitoring)
  • Piepende Geräte (Alarme sind meist harmlos!)
  • Geschwollenes Gesicht (durch Flüssigkeit)

Keine Angst: Das Pflegepersonal erklärt Ihnen gerne, was all die Geräte bedeuten.

Wie lange dauert Intensiv?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt von der Erkrankung ab:

  • Nach OP: Meist 1-3 Tage zur Überwachung
  • Bei Sepsis/Schock: Eine Woche oder länger
  • Bei schwerem Lungenversagen: Mehrere Wochen Beatmung möglich

Genesung ist nicht linear – es gibt gute und schlechte Tage. Geduld ist wichtig!

Nach Intensiv: Verlegung auf Normalstation, später Reha oder Anschlussheilbehandlung

FAQ: Häufige Fragen zur Intensivstation

Ja! Auch wenn ein Patient sediert und beatmet ist, funktioniert der Hörsinn oft noch. Viele Patienten berichten nach dem Aufwachen, dass sie Stimmen gehört haben. Sprechen Sie ruhig mit Ihrem Angehörigen, erzählen Sie vom Tag, halten Sie seine Hand. Das kann sehr beruhigend wirken und die Genesung fördern.

Sedierung (künstlicher Schlaf) wird aus guten Gründen eingesetzt: Sie hilft dem Körper, sich zu erholen, reduziert Stress und Sauerstoffverbrauch, und erleichtert die Beatmung. Zu frühes Aufwachen kann schädlich sein. Das Team weckt Ihren Angehörigen, sobald es medizinisch sinnvoll ist – meist täglich für kurze Zeit zur neurologischen Prüfung.

Auf einer Intensivstation piept es ständig – das ist normal! Die meisten Alarme sind harmlos (z.B. leere Infusion, Patient hat sich bewegt). Wichtige Alarme erkennt das Personal sofort am Klang und reagiert entsprechend. Lassen Sie sich nicht verunsichern – fragen Sie das Team, wenn Sie unsicher sind.

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Nach einer OP meist nur wenige Stunden. Bei schwerer Lungenentzündung oder ARDS können es Tage bis Wochen sein. Das Team versucht, die Beatmung so kurz wie möglich zu halten und entwöhnt schrittweise (Weaning), sobald sich die Lunge erholt. Geduld ist wichtig – der Körper braucht Zeit.

Ja! Intensivpatienten werden ernährt – entweder über eine Magensonde (enterale Ernährung) oder über die Vene (parenterale Ernährung). Die Kalorienzufuhr wird täglich berechnet und angepasst. Gute Ernährung ist wichtig für die Wundheilung und Genesung.

Ein Delir ist ein Verwirrtheitszustand, der häufig auf Intensivstationen auftritt – besonders nach längerer Sedierung. Der Patient ist desorientiert, halluziniert, ist unruhig oder apathisch. Das kann beängstigend aussehen, ist aber meist vorübergehend. Ursachen: Medikamente, Schlafmangel, Reizüberflutung. Behandlung: Reorientierung, Tag-Nacht-Rhythmus, weniger Sedierung, ggf. Medikamente. Meistens verschwindet das Delir nach einigen Tagen.

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